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Kaufberatung > Saab > Saab 900 |
Der Saab 9000 entstand in den frühen 80ern als Gemeinschafts-Produkt der Marken Fiat, Lacia und Saab – während die beiden italienischen Marken ihre jeweilegen Modelle [Fiat Croma und Lancia Thema] verhältnismäßig lieblos pflegten und irgendwann wieder verschwinden ließen, hegte Saab den 9000er bis zu einer erstaunlichen Reife heran.
Von Beginn an war der 9000er ein hervorragender Reisewagen, der zudem einen bedeutend größeren Innenraum bot als die bisherigen Modelle und dennoch an der variablen Fließheckkarosserie festhielt, was damals eigentlich nicht opportun war.
Später gesellte sich noch eine Stufenheckversion hinzu, die bereits andeutete, dass Saab sich ein Stück zum europäischen Mainstream hinkehren würde, was in Teilen heute bereits geschehen ist.
Dennoch haben die 9000er eine gehörige Portion der Saab-Eigenheiten in der Art von: Zündschloß zwischen den Vordersitzen, hochbeinige Räder für winterliche Traktion, Flugzeugcockpit mit Instrumentenabschaltung für bessere Nachtsicht.
Auch sonst ist technisch einiges anders am Saab, was manche Mechaniker verzweifeln lässt und Reparaturen teuer macht. Letzteres ist für Youngtimer-Interessenten des Saab 9000 ohnehin das größte Thema: zwar handelt es sich beim 9000er um ein extrem solides und zuverlässiges Fahrzeug – wenn was kaputt geht, verschlingt das schnell Unsummen – ganz gleich, ob es sich um einen kleinen Schalterdefekt oder einen kapitalen Motorschaden handelt.
Gute Exemplare bekommt man dennoch hier und da unter 2.500€
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