|
 |
zurück
Kaufberatung > Opel > Omega A |
1986 trat der Opel Omega A das Erbe seines lange Jahre extrem populären Vorgängers Opel Rekord E an.
Von Beginn an hatte es der neue Opel in dreierlei Hinsicht schwer: einerseits erschien er vielen traditionellen Käufern der Marke als zu modern. Hinzu kam, dass Opel unter dem Blech nur halbherzig modernisiert hatte: die brummigen Verzylinder aus dem Vorgänger ließen ihn gegenüber der Konkurrenz wie dem W124, dem 5er BMW E34 oder dem Ford Scorpio partiell alt aussehen.
Das größte Problem des Omega A waren jedoch zu Lebzeiten seine angeblichen Qualitätsmängel.
 Diese Qualitätsprobleme des Opel Omega A sollte man jedoch für den Youngtimer Omega A aus heutiger Sicht anders bewerten.
Pauschal nämlich ist der Omega A nie ein schlechtes Auto gewesen – allenfalls war die Serienstreuung sehr breit, sprich: die Quote der sogenannten Montagsautos war tatsächlich hoch – andere Wagen aus der gleichen Serie schafften hingegen ohne Stress 250.000 Kilometer.
Die Omegas, die es heute noch gibt, sind im Regelfalle die guten- denn: die schlechten wurden aufgrund des ohnehin hohen Wertverlustes nie lange erhalten. Wer heute einen Omega A als youngtimer zulegen möchte, muss sich demnach keine Sorgen machen, ein schlechteres Auto zu kaufen als bei anderen Modellen der gehobenen Mittelklasse der 80er Jahre.
Ganz wichtig bei Kauf des Omega A: die Wahl der Motorisierung. Die Diesel sind übel und laut und gemein lahm und zäh, ebenso der 1,8er Benziner, der mit nicht einmal 90PS so spritzig ist wie ein gelähmter Stein – der 2.0er mit 115PS sollte es schon sein, richtige Glücksgriffe sind der 2.4i und der 2.6er mit 6 Zylindern, vor allem in Diamant oder CD-Ausstattung mit Automatik, die auch heute noch sehr flott im Verkehr unterwegs sind. Die Sechszylinder hatten im Gegensatz zu den prinzipiell robusten 4Zylindern nie Probleme mit den Zahnriemen, deren Spannriemen bis 1991 eher unterdimensioniert waren.
Zumal eine der größten Stärken des Omega zweifellos das traumhaft sichere Fahrwerk ist, das etwa den zeitgenössischen W124 blass aussehen lässt und den Rekord E zur Kutsche deklassiert.
2006 sieht man die ersten Omegas mit roter 07er Nummer auf den Strassen – das wird die Preise in den kommenden Jahren rauftreiben, während sie jetzt ihr historisches Tief haben. Gute Omegas bekommt man hier und da schon unter 1000 Euro, für Spitzenexemplare werden zwischen 1700 und 2600 aufgerufen – für den riesigen Kombi zuweilen deutlich mehr.
 Wichtigster Konkurrent: der Senator B aus dem eigenen Hause. Mit ein wenig Glück ist der nicht viel teurer und sowohl seltener als auch von angenehm plüschiger Spiessigkeit.
Meiden sollte man den Omega 3000, dessen sportlicher Charakter im Regelfalle garantiert, dass er selbst den ersten Besitzer nicht überlebt.
Generelle Krankheit bei allen Omega: Rost an den Innenseiten der hinteren Radläufe und den Abläufen der vorderen Türen – extrem leicht zu beheben in beiden Fällen und gut erreichbar.
|
Interessante Youngtimer-Alternativen:
|
 |
| Unsere Empfehlungen |
 Die guten Youngtimer - die schlimmen Roster - Alle wichtigen Youngtimer im Test. Die umfassende
 Youngtimer- Kaufberatung
|
 |
| Youngtimer-Portal-Tip |
 |
| |